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Arten von Kuppeln

Anonim

Funktion und Aufbau einer Kupplung / Einscheiben-Trockenkupplung (Animation) (Juni 2019).

Einführung

Die Kuppel hat eine lange Geschichte in der gebauten Umgebung und war ein Designmerkmal für viele verschiedene Arten von Architektur auf der ganzen Welt. Kuppeln sind herausragende Merkmale des Designs der persischen, römischen, byzantinischen, islamischen und italienischen Renaissance.

In seiner einfachsten Form ist eine Kuppel ein hohles halbkugelförmiges Strukturelement. Es gibt jedoch viele Variationen dieser Grundform, und das 'Building Construction Handbook' beschreibt Kuppeln wie folgt: 'Doppelkrümmungsschalen, die durch jede gekrümmte geometrische Ebenenfigur, die sich um eine zentrale vertikale Achse dreht, drehbar gebildet werden können.'

Kuppeln entstanden aus Bögen, die ursprünglich nur an kleine Gebäude wie Hütten und Gräber angepasst waren; Mit der Entwicklung von Konstruktions- und Designtechniken wurden sie jedoch immer beliebter, um großartige Bauwerke wie Kathedralen, gesetzgebende Gebäude und in letzter Zeit auch Freizeitgebäude wie Sportstadien zu präsentieren.

Semiotisch macht die Kuppelform durch die Stärkung der Zentralität und Singularität den Vorrang des darunterliegenden Raumkreises deutlich.

Historisch gesehen hat die Repräsentationseffizienz der Kuppel sie populär gemacht bei denjenigen, die versuchen, die Vorstellung eines zentralisierten und singulären Machtsystems zu stärken, sei es die absolute Monarchie, der Monotheismus, die hegemoniale Diktatur, der Faschismus usw.

Einige der Terminologie, die häufig mit Domes verbunden ist, umfassen:

  • Spitze: Der oberste Punkt einer Kuppel (auch als "Krone" bezeichnet).
  • Kuppel: Eine kleine Kuppel auf einem Dach oder Turm.
  • Extrados: Die äußere Kurve einer Kuppel.
  • Haunch: Teil eines Bogens, der ungefähr in der Mitte zwischen der Basis und der Oberseite liegt.
  • Intrados: Die innere Kurve einer Kuppel.
  • Springing: Der Punkt, von dem aus die Kuppel aufsteigt.

Eigenschaften

Kuppeln können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, von traditionellem Mauerwerk über Beton bis zu Gusseisen, Holz und Stahl. In jüngerer Zeit wurden auch leichte Materialien wie architektonische Gewebe und Kabelstrukturen verwendet, um "Kuppeln" zu erzeugen. Meist handelt es sich dabei nicht um echte Kuppeln, da ihre Bestandteile eine antiklastische Form haben, jedoch können aufgeblasene Gewebestrukturen kuppelförmig sein.

Traditionelle Kuppeln können ähnlich wie Bögen hocheffiziente Strukturen sein. Sie sind selbsttragend und werden durch die Schwerkraft stabilisiert, die auf ihr Gewicht wirkt, um sie unter Druck zu halten. Sie sind in der Lage, große Flächen zu überspannen und benötigen keine Zwischensäulen, wodurch ein Freiraum darunter entsteht.

Das Gewicht traditioneller Kuppeln erzeugt jedoch nach unten und nach außen gerichtete Stöße. Der Abwärtsschub muss auf die Fundamente übertragen werden, während der Auswärtsschub verhindert werden muss, damit die Kuppel nicht zusammenbricht. Dieser Widerstand kann durch die Masse der Stützwände, durch Stützpfeiler oder durch ein Spannelement wie einen Umfangsring, ein Seil oder eine Kette bereitgestellt werden.

Arten von Kuppeln

Kuppel Kuppel

Es handelt sich um eine der frühesten Kuppelformen, die auch als "Bienenstockkuppel" bezeichnet wird. Sie sind keine Kuppeln im engeren Sinne, da sie von horizontalen Mauerwerkschichten gebildet werden, die leicht freitragend sind, bis sie sich in der Mitte treffen.

Kreuzgang Gewölbe

Kreuzganggewölbe, auch Domgewölbe genannt, behalten in ihrem horizontalen Querschnitt eine polygonale Form. Sie wölben sich von einem konstanten Federpunkt entlang einer Wand in Richtung Mitte.

Gewölbte Kuppel

Dies ist eine der frühesten Arten von gerippten Gewölben, bei der die Rippen, anstatt sich in der Mitte der Kuppel zu treffen, zu Polygonen verflochten werden, so dass in der Mitte ein leerer Raum verbleibt. Das früheste bekannte Beispiel ist in Spaniens Große Moschee von Cordoba, die aus dem 10. Jahrhundert stammt.

Geodätische Kuppel

Geodätische Kuppeln sind kugelförmige Strukturen, die aus einem Netzwerk von Dreiecken bestehen, die bei minimalem Materialeinsatz einen selbstausgleichenden strukturellen Rahmen schaffen. Sie wurden Ende der 1940er Jahre vom amerikanischen Ingenieur und Architekten Buckminster Fuller entwickelt.

Monolithische Kuppel

Dies ist eine Kuppelstruktur, die in einem Stück gegossen wird.

Zwiebelturm

Diese Kuppeln zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich über ihre Basisdurchmesser hinaus ausbeulen und sich in einem Profil (S-Kurve) glatt verjüngen. Ihre Höhe übersteigt normalerweise ihre Breite und sie sind oft vergoldet oder bunt bemalt. Diese sind traditionell mit der russischen Architektur verbunden, insbesondere mit ihren Kirchen mit mehreren Kuppeln. Weitere Informationen finden Sie unter der Basilius-Kathedrale.

Ovale Kuppel

Eine ovale Kuppel kann als eine Kuppel definiert sein, deren Plan oder Profil (oder beide) eine ovale Form haben. Die Geometrie wird als Verwendung von Kombinationen von Kreisbögen definiert, die an tangentialen Punkten übergehen.

Drehkuppel

Auch als "hemisphärische Kuppeln" bezeichnet, handelt es sich dabei um eine Hälfte einer Kugel, die auf einem kreisförmigen Ringträger aufgebaut ist.

Untertassenkuppel

Flächenmäßig sind dies oft einige der größten Kuppeln und haben ein flacheres Profil als andere Kuppelformen.

Schirmkuppel

Wird auch als "gerippter", "Fallschirm" oder "überbackener" Dom bezeichnet. Diese sind in gekrümmte Segmente unterteilt, die der Höhenkurve folgen. Radiale Linien des Mauerwerks, die als "Rippen" der Kuppel wirken, erstrecken sich vom Sprühpunkt aus nach unten.

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