{h1}
Artikel

Beinahe verpassen

Der Health and Safety Executive (HSE) definiert einen Beinaheunfall als ein Ereignis, das keinen Schaden anrichtet, das jedoch möglicherweise zu Verletzungen oder Erkrankungen führen kann. Es wird auch als "gefährliches Ereignis" in der Verordnung über Verletzungen, Krankheiten und gefährliche Ereignisse (RIDDOR) 2013 bezeichnet.

Ein Beinahe-Miss ist durch die Tatsache gekennzeichnet, dass nur aufgrund eines glücklichen Bruchs in der Kette von Ereignissen Verletzungen, Todesfälle oder Schäden vermieden wurden.

Beispiele für Beinaheunfälle sind:

  • Ein Arbeiter stolperte über etwas, das auf einer Gerüstanlage verblieben war, verhinderte jedoch einen Absturz aus der Höhe, indem er ein Geländer festhielt.
  • Ein großes Bauwerk wird vor Ort rückgängig gemacht, ohne dass ein Arbeiter im Hintergrund arbeitet.
  • Etwas fiel aus der Höhe und traf beinahe Arbeiter.
  • Schmale Vermeidung von Verletzungen durch beschädigte Geräte und Gegenstände, z. B. gebrochene Handwerkzeuge, nicht ordnungsgemäß geerdete Elektrowerkzeuge, schlecht sitzende persönliche Schutzausrüstung (PSA), Anlage mit unzureichender Beleuchtung, lose Handläufe, lose Bodenplatten, heruntergekommene Strukturen, und so weiter.

Ein hoher Anteil von Unfällen geht von einem oder mehreren Beinaheunfällen aus. Ein fehlerhaftes Prozess- oder Managementsystem ist ausnahmslos die Ursache, die zum Beinaheversagen führt, und dies sollte der Fokus von Verbesserungsstrategien sein. Durch Untersuchen von Beinaheunfällen, wenn sie auftreten, können Muster sichtbar gemacht werden, die Änderungen ermöglichen.

Es ist daher wichtig, dass die Arbeiter alle Beinaheunfälle melden, da durch die Erkennung und Korrekturen die Anzahl der Beinaheunfälle sowie die tatsächlichen Unfälle reduziert werden können.

Das Auftreten eines Beinaheunfalls kann Bauleiter oder Gesundheitsbeauftragte dazu anregen, eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen und eine Strategie zu verabschieden, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Durch die Diskussion von Beinaheunfällen und Gefahren wird das Bewusstsein der Arbeitnehmer gesteigert und sie können möglicherweise andere potenzielle Gefahren identifizieren, die angegangen werden sollten.

Die Verordnung über die Meldung von Verletzungen, Krankheiten und gefährlichen Ereignissen 2013 (RIDDOR) schreibt vor, dass eine verantwortliche Person (Arbeitgeber, Selbständige und Personen, die Arbeitsstätten unter Kontrolle haben) bestimmte Vorfälle am Arbeitsplatz benachrichtigen und aufbewahren muss. Dazu gehören bestimmte Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und bestimmte "gefährliche Ereignisse" (einschließlich Unfälle mit Beinaheunfällen).

Beispiele für Near-Miss- Strategien sind:

  • Erfassung ausreichender Daten für statistische Analysen, Korrelationsstudien, Trendanalyse und Leistungsmessung.
  • Bieten eine bequeme Gelegenheit für die Teilnahme von Arbeitern, zum Beispiel durch Toolbox-Gespräche.
  • Förderung einer offenen Kultur, in der alle gemeinsam und in verantwortungsvoller Weise zu ihrer eigenen Sicherheit und der ihrer Kollegen beitragen.

Empfohlen

BRE Trust Review 2014

Gesundheit und Produktivität in nachhaltigen Gebäuden

ICE Grenfell Tower Bewertung