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Modellbasiertes Design

Die Designtechnologie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, von traditionellen 2D-Handzeichnungsprozessen über computergestütztes Design (CAD), Building Information Modeling (BIM) bis hin zu Augmented und Virtual Reality.

Modellbasiertes Design ist ein Prozess, bei dem digitale Repräsentationssysteme erstellt werden, die bei der Entwurfsentwicklung und Entscheidungsfindung helfen. Es ermöglicht die schnelle Analyse und den Vergleich von Konstruktionsalternativen, die Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern, die klare Kommunikation und Visualisierung von Informationen, die einfache Änderung, die Vermeidung von Kollisionen usw.

Durch Erstellen eines Modells kann im Gegensatz zu mehreren unabhängigen Zeichnungen ein einzelner Datensatz entwickelt werden, aus dem alle Dokumente erstellt werden, die sich auf das Projekt beziehen.

Der Prozess kann mit der Erstellung eines "Design-Intent-Modells" beginnen, das in seinem Anfangsstadium einfache Massendiagramme oder 2D-Symbole enthalten könnte, um generische Elemente des Designs darzustellen.

Mit fortschreitendem Design kann sich das Modell entwickeln und der Detaillierungsgrad steigt. Dazu gehören zunächst Objekte, die auf generischen Darstellungen basieren, und dann bestimmte Objekte mit Spezifikationen und Methodenanweisungen sowie Informationen zur Speicherplatzzuweisung für Betrieb, Zugriff, Wartung und Installation, ersatz und so weiter.

Wenn der Auftragnehmer und seine Lieferkette die Entwicklung des Modells übernehmen, kann es letztendlich als virtuelles Konstruktionsmodell (VCM) bezeichnet werden, das alle Informationen enthält, die erforderlich sind, um die Objekte im Modell herzustellen, zu installieren oder zu konstruieren.

Das Konzept des modellbasierten Designs ist sehr breit gefächert, und der Grad, zu dem ein Designprozess tatsächlich modellbasiert ist, ist nicht nur der Einsatz von Computern, sondern auch sehr unterschiedlich.

Die "Reifegrade" der Informationsmodellierung wurde in folgende Kategorien unterteilt:

  • Stufe 0: Nicht verwaltetes CAD (Computer Aided Design).
  • Ebene 1: Verwaltetes CAD in 2D oder 3D.
  • Stufe 2: Verwaltete 3D-Umgebung mit angehängten Daten, jedoch in separaten Disziplinenmodellen erstellt.
  • Stufe 3: Einzelnes Online-Projektmodell mit Informationen zur Konstruktionssequenzierung sowie Informationen zum Kosten- und Lebenszyklusmanagement.

Weitere Informationen finden Sie unter BIM-Reifegrade.

Parametrische Modellierung (oder parametrisches Design) ist die Erstellung eines digitalen Modells, das auf einer Reihe vorprogrammierter Regeln oder Algorithmen basiert, die als "Parameter" bezeichnet werden. Das heißt, das Modell oder Elemente davon werden automatisch durch interne Logikargumente generiert und nicht durch manuelle Manipulation. Zum Beispiel kann eine Regel erstellt werden, um sicherzustellen, dass Wände auf Bodenhöhe beginnen und die Unterseite der Decke erreichen müssen. Wenn sich die Höhe von Boden zu Decke ändert, passen sich die Wände automatisch an.

Weitere Informationen finden Sie unter Parametrische Modellierung.

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