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Verantwortungsmatrix entwerfen

Anonim

Univ.-Doz. Dr. Claus Ebster, MBA, MSc – Zum Thema: 3-8 Die Verantwortungsmatrix (Kann 2019).

Das Design des Gebäudes wurde traditionell von einem kleinen Team von Beratern durchgeführt, die für einen Kunden tätig waren. Dieser sollte den Entwurf vervollständigen, bevor er bei den Bauunternehmern nach Ausschreibungen sucht. Mit der Komplexität der Gebäude überschneiden sich jedoch Design und Bau, eine Vielzahl von Fachdesignern hat sich herausgebildet, die Bauunternehmer haben mehr Führungsrolle übernommen und die gesamte Lieferkette hat sich mit dem Entwurfsprozess befasst. Daher wird es immer wichtiger, genau zu definieren, wer für welchen Teil des Designs verantwortlich ist.

Eine Designverantwortungsmatrix legt die Verantwortung für jedes Element des Designs in jeder Phase des Designentwicklungsprozesses und auf welcher Detailebene fest. Möglicherweise wird ein vertraglicher Baum entwickelt, der die vertraglichen Beziehungen zwischen den Projektteilnehmern veranschaulicht. Sie kann auch von einer Projektrollentabelle begleitet werden, in der die für ein Projekt erforderlichen Gesamtrollen aufgeführt sind.

Die Ausarbeitung einer Entwurfsmustermatrix sollte früh in der Projektentwicklung beginnen. Es kann mit einem einfachen, strategischen Überblick über die Designverantwortung für die Hauptdesignelemente beginnen. Im weiteren Verlauf des Projekts sollte jedoch die Zuständigkeit für bestimmte Elemente, Systeme und Produkte genauer festgelegt werden, wobei der Detaillierungsgrad und das Format der herzustellenden Konstruktionsinformationen sowie etwaige Anforderungen an Sicherheitengarantien darzulegen sind.

Es ist wichtig, dass die Verantwortlichkeiten für das Design klar definiert und richtig verstanden werden, bevor die Angebotsunterlagen erstellt oder Termine vereinbart werden.

Der Kunde möchte möglicherweise die Rollen des leitenden Designers und des leitenden Beraters zuweisen, um die Arbeit der Designer zu koordinieren. Es kann auch angebracht sein, einen Konstruktionskoordinator (für die Koordinierung und Integration des von Fachunternehmen vorbereiteten Entwurfs) sowie einen computergestützten Entwurf (CAD) und / oder einen BIM-Koordinator (Building Information Modeling) und BIM-Informationen zu benennen Manager. Auftragnehmer können ihre eigenen Konstruktionsleiter benennen, um ihr eigenes Design und das von Unterauftragnehmern zu koordinieren.

Bei Projekten, bei denen BIM eingesetzt wird, kann eine Entwurfsverantwortungsmatrix Bestandteil der Informationsanforderungen des Arbeitgebers sein.

Anmerkung: Die Toolbox von RIBA Plan of Work enthält eine Pro-forma- Entwurfsmustermatrix, bei der jeder Aspekt des Designs gemäß dem Uniclass2-Klassifizierungssystem codiert ist.

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