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Artikel

Lärmschutz bei der Arbeitsordnung 2005

Anonim

Einführung

Im April 2006 trat die Lärmschutzverordnung 2005 in Kraft, die die Lärmschutzverordnung von 1989 ersetzte. Die Verordnungen wurden im Rahmen des Gesetzes über Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz von 1974 erlassen und implementierten die Richtlinie 2003/10 / EG des Europäischen Rates. Gemäß den Vorschriften müssen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter vor Lärm schützen, der zu Gehörschäden führen könnte.

In Großbritannien sind mehr als 1 Million Angestellte an ihrem Arbeitsplatz Lärm ausgesetzt, der das Gehör gefährdet. Übermäßiger Lärm bei der Arbeit ist für etwa 170.000 Menschen verantwortlich, die an Gehörlosigkeit, Tinnitus und anderen Ohrenerkrankungen leiden.

Baulärm

Das Baugewerbe zählt zu den Branchen mit den höchsten Lärmbelastungen. Häufig verwendete Geräte an Standorten, die zu Hörverlust führen können, sind Hammer, Schlagwerkzeuge, Bohrmaschinen, Kettensägen usw.

Einige Beispiele für Baumaschinen und ihre ungefähren Dezibelwerte sind unten aufgeführt:

  • Baggerlader: 84-93 dB
  • Bulldozer: 93-96 dB
  • Betonfugenschneider: 99-102 dB
  • Kran: 90-96 dB
  • Erdmanipulation: 90-96 dB
  • Erdbewegungsmaschine: 87-94 dB
  • Frontlader: 86-94 dB
  • Hammer: 87-95 dB
  • Presslufthammer: 102-111 dB
  • Pneumatischer Spanhammer: 103-113 dB
  • Tragbare Säge: 88-102 dB
  • Bolzenschweißer: 101 dB

Aktionsstufen

Gemäß den Vorschriften müssen Arbeitgeber bestimmte Maßnahmen ergreifen, um die schädlichen Auswirkungen von Lärm auf das Gehör zu reduzieren. Diese beziehen sich auf die Lärmbelastung eines Mitarbeiters im Durchschnitt über einen Arbeitstag oder eine Woche; und das maximale Geräusch (Spitzenschalldruck) an einem Arbeitstag. Es gibt zwei Hauptstufen für Dauergeräusche:

Unterer Expositionswert:

Dies ist ein täglicher oder wöchentlicher durchschnittlicher Lärmbelastungspegel von 80 dB, bei dem der Arbeitgeber einen Gehörschutz zur Verfügung stellen sowie Informationen und Schulungen anbieten muss.

  • Tägliche oder wöchentliche Exposition von 80 dB.
  • Spitzenschalldruck von 135 dB.

Oberer Expositionswert:

Dies ist eine tägliche oder wöchentliche durchschnittliche Lärmbelastung von 85 dB, ab der der Arbeitgeber vernünftigerweise praktikable Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung ergreifen muss, z. B. technische Kontrollen oder andere technische Maßnahmen. Kann der Lärm durch diese Maßnahmen nicht kontrolliert werden, ist ein Gehörschutz zwingend erforderlich.

  • Tägliche oder wöchentliche Exposition von 85 dB.
  • Spitzenschalldruck von 137 dB.

Expositionsgrenzwert:

Dies sind die Geräuschpegel, die nicht überschritten werden dürfen.

  • Tägliche oder wöchentliche Exposition von 87 dB.
  • Spitzenschalldruck von 140 dB.

Wie können sich Arbeitgeber daran halten?

Je nach Lärmbelastung müssen die Arbeitgeber folgende Schritte unternehmen:

  • Ergreifen Sie, soweit sinnvoll, Maßnahmen, um die Lärmbelastung zu verringern, die das Risiko verursacht.
  • Stellen Sie sicher, dass die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschritten werden.
  • Stellen Sie einen Gehörschutz bereit, wenn die Exposition nicht durch wechselnde Maschinen oder andere Schritte verringert werden kann.
  • Gehörschutzzonen einrichten.
  • Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter über angemessene Informationen, Anweisungen und Schulungen zur Risikominimierung verfügen.
  • Führen Sie regelmäßig eine Gesundheitsüberwachung durch, wenn Risiken bestehen.

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