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Taskforce Luftqualität

Am 22. Februar 2016 wurden neue Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass schlechte Luftqualität zu 40.000 frühen Todesfällen in ganz Großbritannien beigetragen hat. Die Nachrichten sollten einen Schock darstellen, aber das Thema wird zunehmend als unvermeidliche Kosten angesehen, insbesondere für das Leben in der Hauptstadt mit neuen besorgniserregenden Statistiken über die Kosten der regelmäßig freigesetzten Luftschadstoffe.

Jedes Jahr dauert es nur wenige Tage, bis einige zentrale Gebiete in London die jährlichen EU-gesetzlichen Grenzwerte überschreiten. Zahlen des Kings College London zeigen, dass 52.000 Lebensjahre durch künstliche Feinstaubpartikel in London verloren gingen. Und die damit verbundenen Kosten sind astronomisch - es wird geschätzt, dass die Wirtschaft die Probleme der Luftverschmutzung jährlich 15 Milliarden Dollar kostet, ähnlich den Kosten für Fettleibigkeit oder Alkoholmissbrauch.

Das Kraftfahrzeug ist der Hauptschuldiger an Londons wachsender Luftverschmutzungskrise, insbesondere bei Dieselmotoren. Die Hälfte aller Stickoxide, die zu Atemproblemen führen und die Immunität gegen Lungeninfektionen verringern, werden von Autos verursacht, wobei Dieselmotoren das Vierfache von Benzinfahrzeugen ausmachen. Mit zunehmendem Verkehr auf den Straßen Londons, insbesondere mit LKW, scheinen die schädlichen Emissionsmengen weiter zu steigen.

Bisher war Luftverschmutzung kein Thema, auf das sich die gebaute Umwelt besonders ausgesprochen hat, aber die Art und Weise, wie wir unsere Städte gestalten und gestalten, hängt direkt mit der Suche nach einer Lösung für das Problem zusammen. Sei es die bessere Nutzung natürlicher Ressourcen wie Flüsse, die Förderung einer grünen Infrastruktur oder eine bessere Stadtplanung, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Industrie etwas bewirken kann.

Bei der Verkehrsinfrastruktur müssen wir sicher sein, dass zukünftige Pläne, die wir entwerfen und bauen, nicht zum wachsenden Problem beitragen, indem sie zu einer Überlastung beitragen. Pläne für die Fußgängerzone, die Schaffung weiterer Radrouten oder die Erhöhung der Straßenbenutzungsgebühren müssen sorgfältig geprüft werden, um zu sehen, wie wirksam sie gegen schlechte Luftqualität sind. Grundsätzlich geht es dabei um die Frage, welche Infrastruktur wir schaffen, um sicherzustellen, dass eine wachsende Stadt keine Umweltverschmutzung ist.

In der Branche müssen wir prüfen, wie unsere Praktiken angepasst werden können. Ein erheblicher Teil der Luftverschmutzung, wie etwa Partikelemissionen, stammt von Baustellen, die in der Nähe von Wohngebieten ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellen können. Die Einschätzung, wie die Branche diese Risiken minimieren und reduzieren kann, ist ein wesentlicher Beitrag, um unseren Beitrag zu leisten, ebenso wie der Einsatz neuer Technologien und die sich verändernden Gewohnheiten und Bewegungen der Öffentlichkeit.

Die neue, von ICE London eingerichtete Taskforce "Luftqualität" wird all diese Fragen untersuchen. Ziel ist es, Empfehlungen zu geben, was die gebaute Umwelt und insbesondere die Bauingenieure zur Bekämpfung der Luftverschmutzung in der Stadt tun können.

Die Taskforce bringt eine Reihe von Tiefbauexperten und Umweltexperten zusammen und wird einen ganzheitlichen Ansatz für das Thema bieten. Dabei wird untersucht, was zu tun ist, um London zu einem gesünderen Lebensraum zu machen.

Mitglieder der Taskforce:

  • Vorsitzender: Peter Hansford, ehemaliger ICE-Präsident und Chief Construction Advisor
  • Simon Birkett, Gründer und Direktor von Clean Air in London
  • James Bulleid, Gewinner der Gruppenarbeit, Costain
  • Tony Caccavone, Programmdirektor von Heathrow
  • Nigel Earnshaw, Asset Management Director bei Black & Veatch
  • Ralph Goldney, Geschäftsführer von Goldney Associates
  • Paul Gregory, Projektleiter, Sir Robert McAlpine
  • Prashant Kumar, Leser, Universität von Surrey
  • Francesca Medda, Direktorin für Transport- und Infrastrukturstudien, UCL
  • Suzanne Moroney, Londoner Direktorin, ICE
  • Heleni Pantelidou, Associate Geotechnical Engineer, Arup
  • Ken Simmonds, Bereichsleiter, Regionales Investitionsprogramm, Highways England
  • Jean Venables, Direktor, Venables Consultancy

Dieser Artikel erschien ursprünglich als Es war Zeit für die gebaute Umgebung, über die Luftqualität nachzudenken, die am 29. Februar 2016 von der Institution of Civil Engineers veröffentlicht wurde. Sie wurde von Peter Hansford, ehemaliger ICE-Präsident und Chief Construction Adviser, geschrieben.

- Die Institution der Bauingenieure

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